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Halbzeitbilanz: SPD-Kreistagsfraktion

Löhnberg/Wetzlar. Halbzeitbilanz und Ausblick: Dazu ging jetzt die SPD-Kreistagsfraktion in Klausur. Dabei stand neben einer Bilanz der letzten zweieinhalb Jahre auch der Blick in die Zukunft im Mittelpunkt.

Die Fraktion zeigte sich äußerst zufrieden mit ihrer und der Arbeit von Landrat Wolfgang Schuster und dem hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Stephan Aurand. So wurde in den letzten Jahren vor allem in langfristige Projekte investiert. „Wir sind froh, dass wir auch in der nach der Wahl 2016 geschlossenen Lahn-Dill-Koalition mit Freien Wählern, Grünen und FDP investieren, den Haushalt konsolidieren und trotzdem bisher zusätzliche Belastungen der Städte und Gemeinden aus Kreis- und Schulumlage vermeiden konnten,“ sagte SPD-Fraktionsvorsitzender David Rauber. Neben Infrastrukturprojekten, wie Kreisstraßensanierungen, zusätzlichem Breitbandausbau sowie Planung zur Errichtung von öffentlichen WLAN-Hotspots wurde auch im Bereich des Schulträgers eine Menge getan. So wird nicht nur das größte Bauvorhaben in der Geschichte des Kreises, mit der Sanierung der Käthe-Kollwitz- und der Goethe-Schule derzeit umgesetzt, sondern auch in die Digitale Ausstattung der Schulen investiert. Komplett neu wird die Theodor-Heuss-Schule in der Spilburg gebaut. In den nächsten Monaten werden Themen wie die Kinderbetreuung, Inklusion, Integrationshemmnisse wie Extremismus unter Zuwanderern und der neue Nahverkehrsplan für den Kreis auf dem Plan stehen – neben den Dauerbrennern Schule und Infrastruktur.

Die Schulleiterin der kreiseigenen Altenpflegeschule, Ulrike König, informierte die Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker über die anstehenden Änderungen, welche sich auf die Pflegeausbildung durch das Pflegeberufegesetz ergeben. Dabei wurde deutlich, dass der Lahn-Dill-Kreis in der ambulanten und stationären Pflegesituation gut aufgestellt ist. Die neuen Vorschriften sollen eine Aufwertung der Pflegeberufe bringen und sind mit höheren Anforderungen an die Ausbildung verbunden. „Mit der kostendeckend arbeitenden Altenpflegeschule und der Krankenpflegeschule der Lahn-Dill-Kliniken ist der Kreis in vorbildlicher Weise gegen den Fachkräftemangel aktiv,“ betonte Kreissozialdezernent Stephan Aurand. Aurand berichtete auch über die ausgesprochen gute Arbeitsmarktentwicklung. Das Kommunale Jobcenter habe bemerkenswerte Erfolge auch bei der Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit und der Integration von Menschen mit Schwerbehinderung in den Arbeitsmarkt zu verzeichnen.

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