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- Pressemeldung Lahn-Dill-Kreis

Wie steht es um unsere Bildung?

Gemeinden reden über Ergebnisse des Bildungsberichtes des Kreises

Wetzlar / Dillenburg / Herborn (ldk): Nachdem der erste Bildungsbericht für den Lahn-Dill-Kreis im Frühjahr dieses Jahres veröffentlicht wurde, diskutieren nun auch die Gemeinden ihre jeweiligen Ergebnisse. Jetzt wird geprüft, wo Handlungsbedarf besteht, um dann vor Ort gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Das Bildungsbüro des Lahn-Dill-Kreises hat die Ausschüsse einiger Gemeinden im Kreis besucht, um mit den Mitgliedern über den Bildungsbericht zu reden. Dabei wurde noch einmal mehr deutlich, dass ein einheitliches Interesse an bestimmten Bildungsthemen besteht. Insbesondere das Thema Kinderbetreuung, sowohl in der Kita als auch in der Nachmittagsbetreuung bzw. im Ganztagsprogramm an der Grundschule, wurde intensiv beleuchtet und besprochen. Großen Anklang fand außerdem die Inanspruchnahme des Bildungs- und Teilhabepaketes für Kinder und Jugendliche. Des Weiteren wurden Erkenntnisse deutlich, die für die langfristige Ausrichtung von Bildungsangeboten relevant sind, so z.B. dass eine hohe Quote von im Ort lebenden Menschen mit hohen Bildungsabschlüssen wahrscheinlich auch einen Einfluss hat auf die Angebotsqualität und Angebotsvielfalt der örtlichen Kita oder Grundschule. Ebenfalls wurden in allen besuchten Gemeinden auch schon erste Ideen besprochen, wie es zu den niedrigen Teilnahmequoten an den Volkshochschulen kommt und wie man diesem Trend wirksam entgegentreten kann. Diese Diskussionen vor Ort sind wichtige Bausteine der Bildungslandschaft Lahn-Dill. Sie geben Antworten auf Fragen, die von den reinen Zahlen nicht beantwortet werden können. Sie zeigen, dass Bildung nicht von einzelnen bestimmt wird, sondern dass in der Kommune darauf Einfluss genommen werden kann. Bildungserfolge sind die Ergebnisse von guten Bildungsprozessen und die fangen vor Ort an.

Bildungsbericht ist wichtig für Kommunen

Der Bildungsbericht liefert nicht nur Zahlen auf Kreisebene, sondern weist in der Regel die Ergebnisse auch auf Ebene der Städte und Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis aus. Mit diesen Informationen haben die einzelnen Kommunen ein Werkzeug in die Hand bekommen, mit dem sie ganz konkret Verbesserungen anstoßen können. Da, wo bisher lediglich eine gefühlte Schieflage benannt werden konnte, kann jetzt gehandelt werden. Denn die vorliegenden Zahlen helfen dabei, nachvollziehbare Handlungsfelder zu identifizieren.

Weitere Kommunen sollen mitmachen

Die Gemeinde Mittenaar war die erste Kommune, die die Ergebnisse des Bildungsberichts in ihrem Ausschuss „Zukunft Mittenaar“ diskutiert hat. Es folgten die Gemeinden Lahnau, Sinn, Ehringshausen, Solms, Leun und Dietzhölztal. Folgen werden die Gemeinden Waldsolms und Eschenburg. Sie haben zur Präsentation der Zahlen schon feste Termine vereinbart. Vertreterinnen und Vertreter aus weiteren Städten und Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis, die Interesse daran haben, die Ergebnisse des Bildungsberichts in ihren Ausschüssen zu besprechen, können sich gerne an das Bildungsbüro des Lahn-Dill-Kreises wenden. Ansprechpartnerin ist Nicole Brinkmann, Bildungsmanagerin: 06441 407-1314, nicole.brinkmann@lahn-dill-kreis.de.

Pressekontakt:

Nicole Zey, LDK-Pressestelle, Tel. 06441 407-1102
E-Mail:

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