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Zulassungsstellen: Wartezeiten von wenigen Minuten kommen gut an bei Kundschaft

Lahn-Dill-Kreis zieht positive Bilanz: Zulassungszahlen erfreulich / Terminvergabe hat sich gut etabliert

Wetzlar / Herborn (ldk): In der Zeit von März bis Juli 2020 wurden in den beiden Zulassungsstellen des Landkreises – in Wetzlar und in Herborn-Burg – insgesamt 34.812 Fahrzeuge zugelassen. „Wir sind, trotz aller Herausforderungen, die es in den vergangenen Monaten zu meistern galt, auf einem sehr zufriedenstellenden Stand angelangt“, betont Landrat Wolfgang Schuster, der für die Zulassungsstellen im Lahn-Dill-Kreis verantwortlich ist. „Die Zulassungszahlen zeigen uns, dass unsere Zulassungsstellen trotz massiver Corona-Maßnahmen und -Einschränkungen am Ball geblieben sind und weitergemacht haben“, fügt Schuster hinzu.

Seit dem 1. August 2020 sind die Zulassungsstellen in Wetzlar und Herborn-Burg ausschließlich mit Termin erreichbar. Diese Vorgehensweise hat sich etabliert. Kundinnen und Kunden warten in der Regel nur wenige Minuten, bis sie aufgerufen werden. Die Wartezeit, um einen Termin zu bekommen, liegt in Wetzlar aktuell bei zwei, in Herborn-Burg bei vier Arbeitstagen. Generell erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zulassungsstellen ein sehr positives Feedback von der Kundschaft. Die Zulassung nach Termin wird gerne angenommen. „Es ist absolut effektiv. Natürlich haben wir Zeit gebraucht, um uns einzupendeln. Es gab eine Übergangszeit, in der Kundinnen und Kunden ohne Termin kommen konnten. Die Wartezeiten waren zu lang. Deshalb haben wir einen neuen Weg eingeschlagen“, begründet Wolfgang Schuster. Trotz der Einhaltung von Abstands- und Hygienegeboten sowie der technischen Probleme im Zuge der Einführung einer neuen Software, um zusätzlich eine Online-Terminvergabe anzubieten, sei es gelungen, in den vergangenen fünf Monaten durchgängig Fahrzeuge zuzulassen. „Ich möchte mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen bedanken, auf denen besonders in der Anfangszeit der Pandemie ein großer Druck lastete“, betont der Landrat. Nicht nur im Lahn-Dill-Kreis sei das Thema Zulassung ein Brennpunktthema während der Hochzeit der Pandemie gewesen. So hat eine Blitzumfrage des Hessischen Landkreistages Ende Juli 2020 zur Situation in den Zulassungsstellen gezeigt, dass es hessenweit Probleme gab. In vielen hessischen Landkreisen warte man laut Umfrage bis zu 14 Tage auf einen Zulassungstermin. Der Lahn-Dill-Kreis hat bereits zu Zeiten der Umfrage vergleichsweise gut abgeschnitten, was die Situation in den Zulassungsstellen angeht. Insgesamt wurden in den letzten fünf Monaten knapp 10.000 Fahrzeuge weniger zugelassen, als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Schuster reagiert gelassen: „Das ist ein Fakt, der vermutlich auch auf die gesamte wirtschaftliche Situation zurückzuführen ist. Wir sind trotz Pandemie ans Vorjahresniveau herangerückt. Und noch wichtiger ist: Die Terminvergabe funktioniert. Das macht nicht nur die Kundschaft zufrieden – es entlastet auch meine Kollegen vor Ort.“

Unter www.lahn-dill-kreis.de/zulassungen können online Termine bei den Zulassungsstellen des Lahn-Dill-Kreises vereinbart werden. Die Kundschaft der Zulassungsstelle wird gebeten, folgendes zu beachten, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen:

Privatkunden

  • Zulassungsvorgänge können nur bearbeitet werden, wenn die dazu notwendigen Unterlagen vollständig sind. Informationen dazu sind auf der Homepage des Lahn-Dill-Kreises unter lahn-dill-kreis.de/zulassungen/ zu finden.
  • Mit der Kfz-Versicherung ist die Gültigkeit der EVB-Nummer (elektronische Versicherungsbestätigung) abzuklären – nur in diesem Fall ist die Zulassung möglich.
  • Bei Ungültigkeit der EVB oder Unvollständigkeit der Unterlagen kann die Zulassung nicht vorgenommen werden – ein neuer Termin bei der Behörde wird notwendig.
  • Kundinnen und Kunden werden gebeten, als Einzelperson und nicht als Gruppe oder zu zweit zur Zulassungsstelle (ohne Partner/Partnerin, Kinder, Verwandte oder Freunde), um das Ansteckungsrisiko zu minimieren.
  • Das Betreten der Zulassungsstelle ist zurzeit nur mit Mundschutz gestattet.

 

Verfahren für Händler und Zulassungsdienste

Für die Zulassungsdienste und Händler bleibt das bisherige Verfahren bestehen: Sie können die Zulassungsvorgänge immer morgens von 07:30 bis 08:30 Uhr bei den Zulassungsstellen in Herborn-Burg und Wetzlar gebündelt abgeben. Nach vollständiger Bearbeitung der Vorgänge wird telefonisch Kontakt aufgenommen und ein Termin zum Abholen der Unterlagen vereinbart. Eine Bearbeitung der Vorgänge bis zum nächsten Tag wurde in den letzten Wochen immer umgesetzt.

Folgende Einzelanliegen können zukünftig auch ohne Terminvereinbarung während der normalen Öffnungszeiten bei den Zulassungsstellen in Burg und Wetzlar am Expressschalter erledigt werden:

  • Außerbetriebsetzung (Abmeldung eines Kfz)
  • Kurzzeitkennzeichen
  • Aushändigung einer Feinstaubplaketten bzw. 100 km/h Plakette
  • Adressänderungen bei Umzug oder Namensänderung durch Eheschließung bzw. Scheidung
  • Ausfertigung eines neuen Kennzeichens bei Verlust, Diebstahl oder Defekt.

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