Pressespiegel & Aktuelles

Pressespiegel & Aktuelles - Archiv von Wolfgang Schuster

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Lahn-Dill-Kreis

So setzt der LDK den Impfstoff ein

Lahn-Dill-Kreis verimpft pro Woche bis zu 12.000 Impfdosen

Wetzlar / Dillenburg / Herborn (ldk):
Das Impfstoffmanagement im Rahmen der Corona-Pandemie stellt sowohl das Land wie die Kreise vor große Herausforderungen. Das Land beliefert den Lahn-Dill-Kreis in der Regel wöchentlich in unterschiedlichen Mengen mit den Impfstoffen BioNTech, Moderna und AstraZeneca. Grundlage sind im Wesentlichen die im Terminmanagement des Landes hinterlegten Terminbuchungen und Planungen für die mobilen Teams. Allerdings werden die angekündigten Mengen häufig sehr kurzfristig abgeändert oder fallen auch gelegentlich aus bzw. werden verschoben.

Das Impfzentrum in Lahnau wird derzeit mit ca. 1200 bis 1300 regulären Impfterminen pro Tag vom Land Hessen bebucht. Hinzu kommen die Festlegungen durch das Impfzentrum selbst  für Sonderimpftermine, mobile Impfungen sowie Impftermine der Pilotpraxen. Die drei Impfstoffe müssen passend jedem Impfling zugeordnet werden. Durch die unterschiedlichen Vorgaben bei dem Impfstoff AstraZeneca kommt hinzu, dass die Zweitimpfungen neu beplant werden müssen. Hinzu kommen Wechsel des Impfstoffs aus medizinischen Gründen.

Um für eine Woche die gesamten Terminierungen mit bis zu 12.000 Impfungen und dem jeweils passenden Impfstoff sicher zu stellen, wird eine angemessene Menge an Impfstoff vor Ort vorgehalten. Damit können auch Lieferengpässe des Landes abgefangen werden, ohne dass es bisher zu Terminabsagen wegen Lieferungsverzögerungen kam. Gerade auch die Durchführung der jetzt vermehrt anfallenden Zweitimpfungen müssen termingerecht gewährleistet werden.

Aus diesen Anforderungen an unser Impfstoffmanagement, so Landrat Wolfgang Schuster, erklärt sich die aufgeworfene Frage nach der Differenz zwischen erfolgten Impfungen und Impfstofflieferungen.
Bis zum 25. April 2021 hat der Lahn-Dill-Kreis rund 73.000 Impfdosen vom Land erhalten, bis zu diesem Tag waren 58.988 Dosen im Impfzentrum und durch die mobilen Impfteams des Landkreises verimpft, bereits am Ende des folgenden dritten Tages (28.04.) waren es bereits 62.260 Impfungen.

Die am 25. April noch nicht verimpften rund 14.000 Impfdosen teilten sich in etwa wie folgt auf:

  • Etwa 12.000 Impfdosen standen bzw. stehen für die regulär terminierten Impfungen sowie für Sonderimpftermine und Praxistage in den ab 26.April folgenden 10 Tagen bereit.
  • 1000 Impfdosen waren und sind den anstehenden mobilen Impfungen zugeordnet, die das Deutsche Rote Kreuz (DRK) als ausführender Dienstleister des Impfzentrums selbst organisiert.
  • 300 Impfdosen stehen für die Pilotpraxen auf Abruf bereit.
  • Knapp 700 Impfdosen konnten seit Beginn der Impfungen Ende Dezember 2020 bis heute insgesamt im Impfzentrum und im mobilen Einsatz wegen Transportbeschädigung, Verunreinigung, Minderentnahme aus einem Vial oder Bruch nicht verwertet werden (sog. Verwurf). Dieser Verlust ist der neuartigen Impfstoffkonfektionierung geschuldet. Statt der bisher in Deutschland üblichen Einzelimpfdosis werden die Corona-Impfstoffe in größeren Einheiten (Vials) geliefert und müssen dann einzeln aufgezogen werden. Dies erlaubt nicht immer die Entnahme der maximalen Menge und führt bei Verunreinigungen und Beschädigungen dazu, dass nicht nur eine, sondern alle Dosen verworfen werden müssen.

Im hessenweiten Ranking des Impfmonitors befindet sich der Landkreis mit dem Impfstand 64204. am 28.04.2021 damit im mittleren Bereich (siehe Anlage).

Tatsächlich ist die Quote noch etwas höher. Das Impfzentrum des Kreises durfte erst 3 Wochen nach dem Impfzentrum des Landkreises Gießen öffnen und die Impflinge aus dem Lahn-Dill-Kreises, die in Gießen in den ersten 3 Wochen geimpft wurden, sind nicht in der Statistik des Lahn-Dill-Kreises erfasst.

Impfmonitor Hessen Nr. 2.

https://corona-impfung.hessen.de/sites/corona-impfung.hessen.de/files/Impfmonitor%20Hessen%20Nr.%201%2C%2023.04.2021.pdf

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