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Pressespiegel & Aktuelles - Archiv von Wolfgang Schuster

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10 Jahre DRK HausNotruf in der Zentralen Leitstelle des Lahn-Dill-Kreises

Gemeinsame Vorstellung des HausNotruf im Lahn-Dill-Kreis

Wetzlar/Dillenburg, 15. September 2008
Trotz Alter, Krankheit oder Behinderung sicher in vertrauter häuslicher Umgebung zu wohnen ist der Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger.  Wie Landrat Wolfgang Schuster und der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann mitteilen, ermöglicht die seit 10 Jahren zwischen dem Lahn-Dill-Kreis und den DRK Kreisverbänden Dillkreis und Wetzlar bestehende Kooperation im "HausNotruf" derzeit 707 Bürgerinnen und Bürgern die Realisierung dieses Wunsches.

Das von den DRK Kreisverbänden im Lahn-Dill-Kreis angebotene HausNotruf-System wird über ein Zusatzgerät zum Telefon angeschlossen. Durch einen einfachen Tastendruck auf einem schnurlosen Sender wird eine Sprechverbindung mit der Notrufzentrale aufgebaut. Hierbei ist der HausNotruf-Sender so einfach zu bedienen, dass auch in kritischen Situationen nichts falsch gemacht werden kann.

Im Gegensatz zu den Angeboten anderer Hilfsorganisationen oder privater Unternehmen sind die von den DRK Kreisverbänden im Lahn-Dill-Kreis betreuten HausNotruf-Anlagen nicht auf Call-Center ähnlich strukturierte Zentralen, sondern auf die Zentrale Leitstelle des Lahn-Dill-Kreises aufgeschaltet. Hier fragen - nach den Vorgaben des Hessischen Rettungsdienstgesetzes - geschulte und weiterqualifizierte Mitarbeiter des Lahn-Dill-Kreises die über das HausNotruf-System abgesetzten Hilfeersuchen ab und veranlassen die notwendige Hilfeleistung.

Auf der Grundlage der gespeicherten Patientendaten ist es den Disponenten sofort möglich Bezugspersonen, den Hausarzt, oder den von den DRK Kreisverbänden betriebenen Betreuungsdienst zu verständigen. Soweit erforderlich kann ohne zeitliche Verzögerung die Alarmierung des Rettungsdienstes oder der Feuerwehr erfolgen.

Da die Zentrale Leitstelle des Lahn-Dill-Kreises auch den Notrufmittelpunkt des Arzt-Notruf-Systems beheimatet, ergibt sich für die Nutzerinnen und Nutzer des HausNotruf-Systems der Vorteil, dass während der Nachtstunden sowie an Wochenenden über das HausNotruf-Gerät auch die ärztliche Beratung durch den A.N.R. erreicht werden kann.

In den 10 Jahren des Bestehens der Kooperation HausNotruf hat sich die Zahl der Nutzer mehr als verfünffacht. Landrat Wolfgang Schuster und Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann sehen sich durch diese Entwicklung in ihrer Zielsetzung bestätigt, die Zentrale Leitstelle des Lahn-Dill-Kreises weiter zur zentralen Ansprechstelle für alle Notsituationen im Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr auszubauen.

Landrat und Erster Kreisbeigeordneter stimmen überein, dass Hilfeleistungssysteme wie das HausNotruf-System unter dem Eindruck der demografischen Veränderungen in unserer Gesellschaft einen immer höheren Stellenwert gewinnen. Sie danken allen am HausNotruf-System der DRK Kreisverbände beteiligten Personen für ihr hohes Engagement.

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