Pressespiegel & Aktuelles

Pressespiegel & Aktuelles - Archiv von Wolfgang Schuster

Beachten Sie bitte, dass dieser Artikel vor 6136 Tagen veröffentlicht wurde.

Lahn-Dill-Kreis

Bundesweiter Aktionstag zum Bündnis für Familie auch im Lahn-Dill-Kreis

Logo Bündnis für Familie des Lahn-Dill-Kreises

Wetzlar/Dillenburg, 9. Mai 2007
Am 15. Mai 2007 findet bundesweit der Aktionstag zum Bündnis für Familie statt. Auch der Lahn-Dill-Kreis möchte sich mit seinem Bündnis an dieser Aktion beteiligen und hat dazu einige Kinder und Jugendliche sowie Expertinnen und Experten zur Familienfreundlichkeit befragt.

Das Bündnis für Familie im Lahn-Dill-Kreis will die Situation der Familien in unserer Region in den Mittelpunkt des politischen und gesellschaftlichen Interesses rücken und kontinuierlich daran arbeiten, die Lebensbedingungen von Familien zu verbessern. Da Familienfreundlichkeit eines der zentralen gesellschaftlichen Anliegen unserer Zeit ist, möchten wir mit dem bundesweiten Aktionstag einen Beitrag für mehr Aufmerksamkeit für Familien leisten.

Dazu haben wir Akteure, Expertinnen und Experten sowie Kinder im Lahn-Dill-Kreis befragt, was für sie "Familienfreundlichkeit" bedeutet.

Hier die Antworten:

Selina (5 Jahre)

Familienfreundlichkeit ist, wenn die Familie ganz lieb zu einander ist und man zusammen Ausflüge zum See machen kann.

Alina (14 Jahre)
Familienfreundlichkeit ist, wenn man am Wochenende mit der Familie an der Lahn Radfahren kann.

Johanna und Janina (beide 9 Jahre)
Familienfreundlichkeit ist, wenn man in seiner Freizeit an die Dill und ins Schwimmbad zum Baden gehen kann. Wenn man auf dem Spiel- und Sportplatz spielen kann und wenn man zur Grube Fortuna und im Wald wandern kann.

Mathilda (5 Jahre)
Familienfreundlichkeit ist, wenn meine Mama mit mir spielt und ich Pizza essen darf

Mats Lenard (7 Jahre)
Familienfreundlichkeit ist, wenn man Fußball spielen kann.

Lydia Urban (Diakonisches Werk Wetzlar)
Familienfreundlichkeit ist, wenn Politik, Kirche, Dienstleiter, Initiativen, Vereine und Verbände, vor Ort in die Verantwortung zur Schaffung spezifischer Rahmenbedingungen von Familienfreundlichkeit mit einbezogen werden. Um Veränderungen gezielt bewirken zu können, muss es einen Paradigmenwechsel in unserer Gesellschaft geben. Letztlich ist die Bereitschaft jedes Einzelnen zum Umdenken und Mitgestalten dieser Veränderungen entscheidend.

Dietmar Weber (Elisabethverein)
Familienfreundlichkeit ist zunächst eine ehrliche Grundeinstellung. Diese Position muss jeder für sich persönlich einnehmen. Mit vielen Menschen in Ihren unterschiedlichen Funktionen und Möglichkeiten, denen eine positive Entwicklung unserer Familien wichtig ist, kann dann Familienfreundlichkeit praktisch werden. Familienfreundlichkeit heißt für mich: Wir, in unserem Dorf, in unserer Gemeinde oder Stadt für unsere Kinder, Jugendliche und Eltern mit dem Ziel Perspektiven und somit Lebensqualität zu verbessern.

Wolfgang Schuster (Landrat des Lahn-Dill-Kreises)
Familienfreundlichkeit ist, wenn Politik und Wirtschaft die Entscheidungen für die Familie in das Zentrum ihrer täglichen Arbeit stellen.

Barbara Borinski (Kinder- und Jugendschutz der Stadt Wetzlar)
Familienfreundlichkeit ist, wenn wir uns auf Kinder freuen, weil sie unsere Verwandtschaft vergrößern und unser Leben bereichern. Familienfreundlichkeit ist, wenn wir uns gerne auf ein Leben mit Kindern einstellen, weil es schön ist, sie aufwachsen zu sehen.
Dieser Gedanke erhält für mich Bedeutung in Abgrenzung zu der Überlegung, dass wir Kinder brauchen, um unseren Bestand zu erhalten.

Uwe Hainbach und Karl-Heinz Lust (Präsidenten der IHK zu Dillenburg und Wetzlar)
Familienfreundlichkeit bedeutet für Unternehmen eine Personalpolitik, die den Beschäftigten bewusst Optionen eröffnet, Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Sie stellt angesichts der demografischen Entwicklung einen entscheidenden Erfolgsfaktor dar. Familienfreundliche Maßnahmen führen zeitnah zu betriebswirtschaftlichen Nutzen, sie reduzieren Kosten, motivieren die Mitarbeiter und bringen Wettbewerbsvorteile.

Weitere Infos zum Bündnis unter www.lahn-dill-kreis.de und www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de.

Kontakt beim Lahn-Dill-Kreis: Fachbereich Bildung, Jugend und Familie - Entwicklungsplanung; Meike Menn / Sozialplanerin; Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar, Tel.: 06441 407-1222, Fax: 06441 407-1061, E-Mail: meike.menn@lahn-dill-kreis.de.

Zurück zur Newsübersicht