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Pressespiegel & Aktuelles - Archiv von Wolfgang Schuster

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Haiger

Digitalisierung als Chance begreifen

SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt mit Landrat Wolfgang Schuster zu Gast bei PMS W. Pulverich GmbH.

Nicht zum ersten Mal besuchten Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt und Landrat Wolfgang Schuster das Haigerer Unternehmen PMS W. Pulverich GmbH in Haiger-Flammersbach. Neues gibt es dennoch immer wieder zu besprechen. Dank guter Marktlage, wird der Platz am Standort zukünftig zu klein, weswegen ein Ausbau am Standort ansteht. Die sozialdemokratischen Gäste begrüßten, dass das Unternehmen die Chancen der Digitalisierung nutzt, um sich auch für die Zukunft gut aufzustellen. Geschäftsführer Gundolf Braun hob hervor, dass durch den Einsatz von Computersimulationen die Präzision der Fertigung gesteigert wurde. Cornelia Hepp, ebenfalls Geschäftsführerin, wiederum begrüßte die frühzeitige Initiative von Landrat Wolfgang Schuster den Breitbandausbau im Lahn-DillKreis voranzutreiben – und dies lange bevor es entsprechende Bundesförderprogramme gab.

Aufgrund des anstehenden Standortausbaus, wächst auch bei PMS W. Pulverich der Bedarf an Fachkräften. „Die beste Fachkräftesicherung ist die Ausbildung von Nachwuchskräften. Gut ausgebildete Fachkräfte sind wichtig für den Erfolg eines Unternehmens und die Zukunft unseres Standortes. Daher ist es auch so wichtig, dass wir auf Bundesebene die berufliche Bildung weiter stärken.“ erklärte Dagmar Schmidt. Die 2015 in Kraft getretene assistierte Ausbildung, bei der Auszubildende bei Bedarf Unterstützung erhalten, sei ein Erfolgsprojekt der vergangenen Wahlperiode. Mit dem Berufsbildungspakt soll nun die berufliche Bildung modernisiert werden, indem unter anderem Berufsschulen auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Darüber hinaus habe sich die SPD in den Koalitionsverhandlungen durchgesetzt und gegen den Widerstand der Union die Mindestausbildungsvergütung durchgesetzt – und so die finanzielle Eigenständigkeit der Azubis gesichert.

„Politik kann einen Handlungsrahmen liefern und Entwicklungen vor Ort lenken. Wir müssen dafür aber wissen, wo der Schuh drückt.“ bedankten sich Schuster und Schmidt für das interessante Gespräch und versprachen auch zukünftig den Dialog aufrecht zu halten.

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