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Pressespiegel & Aktuelles - Archiv von Wolfgang Schuster

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Lahn-Dill-Kreis

Hochwasserlage an Lahn und Dill ist angespannt

Zentrale Leitstelle des Lahn-Dill-Kreises beobachtet Pegel in engem Rhythmus / Entspannung für Montag erwartet

Wetzlar/­Dillenburg/­Herborn (ldk): Viel Regen in den vergangenen Tagen hat die Flusspegel von Lahn und Dill, aber auch ihren Nebenflüssen im Lahn-Dill-Kreis ansteigen lassen. Die Anliegerkommunen sind bereits am Donnerstagabend gewarnt worden, dass der Pegelstand der Lahn in Gießen und Leun am Freitag, 13. Januar, die Meldestufe 2 von insgesamt 3 Meldestufen erreicht. Diesen hat sie am Freitagvormittag überschritten mit leicht steigender Tendenz. Die Dill hat die Meldestufe 1 am Freitag bei Aßlar erreicht.

„Wir beobachten die Hochwasserlage ständig und werden die Bevölkerung weiterhin informieren und gegebenenfalls erneut warnen“, sagt Landrat Wolfgang Schuster.

Aufgrund der Wetterprognose und gemeldeten Niederschlagsmengen für die kommenden Tage rechnet die Zentrale Leitstelle des Landkreises damit, dass sich die Hochwasserlage erst am Montag wieder entspannen wird.

Meldestände bei Hochwasser

Die Warnung vor Hochwasser ist in drei Meldestufen unterteilt. Bei Meldestufe 1, dem Meldebeginn, gibt es stellenweise kleine Überschwemmungen. Meldestufe 2 bedeutet „größeres Hochwasser“. Dann werden ufernahe Grundstücke großflächig überflutet, einzelne Gebäude können gefährdet sein, Keller überflutet werden. Bei Meldestufe 3 handelt es sich um ein außergewöhnliches Hochwasser, bei dem bebaute Gebiete in großem Umfang überflutet werden und überörtliche Verkehrsverbindungen gesperrt sind.

Bildunterschrift 005: Nicht nur Lahn und Dill führen derzeit viel Wasser nach den ergiebigen Regenfällen in den vergangenen Tagen, auch die Nebenflüsse wie der Ulmbach hier in Greifenstein-Allendorf. Foto: Lahn-Dill-Kreis

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