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Greifenstein

Lahn-Dill-Kreis bietet Agaplesion Verhandlung an

Wolfgang Schuster und Wolfgang Hofmann wollen den Waldhof Elgershausen am Standort erhalten

Wetzlar - Die Fusion der Lungenfachklinik Waldhof Elgershausen mit dem Evangelischen Krankenhaus Gießen ist vorangeschritten, die Verträge sind unterzeichnet. Damit scheint die Zusammenführung und Zentralisierung der beiden Kliniken am Standort Gießen beschlossen zu sein. Bevor in zwei Jahren der geplante Umzug erfolgen kann, muss in Gießen um- und angebaut werden, wobei Kosten zwischen 20 und 30 Millionen Euro entstehen, die zum großen Teil vom Land Hessen finanziert werden sollen.

"Die Verlagerung des Waldhofes nach Gießen muss nicht sein", betonen einmütig Landrat Wolfgang Schuster und Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann.

Die Lahn-Dill-Kliniken sind gerne bereit, mit der Lungenfachklinik zu kooperieren, sodass der Standort in Elgershausen gesichert ist, so beide Politiker.

"Wir werden dem Träger der Klinik, der Agaplesion in Frankfurt, Gespräche anbieten und versuchen, dass die gute Arbeit im Waldhof fortgeführt und weiterentwickelt werden kann. Es gibt keine vernünftigen Gründe, die eine Schließung dieser Einrichtung rechtfertigen", so Landrat Schuster.

Und Wolfgang Hofmann macht deutlich, dass man die Verlagerung des Waldhofes nicht nur unter Trägerinteressen sehen kann. In erster Linie wären die medizinischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkte zu beachten. Hier sei für ihn klar erkennbar, dass die Erhaltung des Standor-tes möglich ist.

"Wir können zwar die Absicht der Träger verstehen, den Standort Gießen mit der Verlagerung des Waldhofes damit zu sichern, werden dies aber nicht kommentarlos so hinnehmen. Schließlich geht es hier um eine Klinik innerhalb des Lahn-Dill-Kreises und da werden wir alles unternehmen, um die Arbeitsplätze und das medizinische Angebot des Waldhofes auch in unserem Kreis zu halten", geben sich Schuster und Hofmann kämpferisch.

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