Landrat und Bürgermeister appellieren: „Wintersportgebiete nicht überrennen“

Ein Betretungs-Verbot soll es nicht geben

Wetzlar / Dillenburg / Herborn (ldk): Die deutschen Wintergebiete sind derzeit vielerorts überlaufen mit Alltags- und Wochenendtouristen. Auch im Lahn-Dill-Kreis zieht es Menschen aus Nah und Fern in die schneereichen Höhen. Landrat Wolfgang Schuster und die Bürgermeister an Lahn und Dill appellieren an die Bürgerinnen und Bürger, aber auch an Besucher, die Gebiete nicht zu überlaufen und die bekannten Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten.

„Wir möchten niemandem das Schlittenfahren verbieten, aber auch im Freien sollten die Menschen sich an die AHA-Regeln halten und vor allem den Abstand wahren“, so Landrat Wolfgang Schuster. In der ersten Januarwoche war die örtliche Polizei zu zwei Einsätzen wegen überfüllter Parkplätze ausgerückt. Gerade die Gemeinden mit Skihängen wie Eschenburg oder Driedorf seien betroffen – auch wenn diese geschlossen bleiben und Skilifte nicht in Betrieb sind. „Wir hoffen, dass die Lage überschaubar bleibt und appellieren an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger, die kommende Schneesaison nicht zu überreizen“, schließen sich die Bürgermeister Carsten Braun (Driedorf) und Götz Konrad (Eschenburg) der Aufforderung des Landrates an. Für die Kreuzung B255/K83 im Bereich des Höllkopfs ist eine vorübergehende Geschwindigkeitsbegrenzung geplant.

Dieses Vorgehen hat Landrat Wolfgang Schuster mit seinen Kollegen Michael Köberle (Limburg-Weilburg) und Achim Schwickert (Westerwaldkreis) vereinbart – die Entscheidung soll das Wintervergnügen generell entzerren.

 

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