Mehr Frauen in Führungspositionen: Lahn-Dill-Kreis beim 1. Bundesforum in Berlin erfolgreich vertreten

Wetzlar/Dillenburg, 17. Mai 2013

Die Vertreterinnen der beteiligten Unternehmen, des Lahn-Dill-Kreises, die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lahn-Dill sowie der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar folgten der Einladung der Bundesministerin Dr. Kristina Schröder nach Berlin zum 1. Bundesforum des größten Unternehmensbündnisses für mehr Frauen in Führungspositionen in Deutschland.

Mehr als 100 Vertreterinnen und Vertreter der insgesamt 10 bundesweiten Bündnisse trafen in Berlin ein, um sich über ihre Aktivitäten auszutauschen. Die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF) präsentierte die ersten Ergebnisse der Unternehmensbefragungen.

Der Anteil der Frauen spiegelt sich laut Kathrin Malher Walther (EAF) nicht in den Führungspositionen wieder. Die nun schon zu 76% abgeschlossenen betriebsspezifischen Zielvereinbarungen mit den Unternehmen versuchen mit ausgewählten Maßnahmen in der Personalgewinnung, im Talentmanagement, in der Arbeitsorganisation und in der Vereinbarkeit von Familie und Privatleben dem entgegenzuwirken. Als ein „gutes Beispiel“ wurde dabei das Wetzlarer Unternehmen Süß Oberflächentechnik mit seiner betriebsspezifischen Zielvereinbarung vorgestellt.

Die politischen Leitungen der Bündnisse berichteten anschließend über ihre Erfahrungen und gute Praktiken vor Ort – für den Lahn-Dill-Kreis übernahm die Wirtschaftsförderin Meike Menn den Part. In einer anschließenden Diskussionsrunde mit der Bundesministerin Dr. Kristina Schröder und Unternehmen wurde über den Zusammenhang von attraktiven Regionen und starken Unternehmen als Vorreiter für Chancengleichheit diskutiert. An der Diskussionsrunde beteiligte sich u. a. Franziska Nick, Bosch Thermotechnik.

Der Lahn-Dill-Kreis hatte sich in 2012 erfolgreich bei der bundesweiten Initiative mit dem Titel „Zukunft weiblich gestalten!“ beworben, die darauf abzielt, regionale Strukturen für mehr Chancengleichheit in der Wirtschaft aufzubauen. Die Sparkassen Wetzlar und Dillenburg, die Friedhelm Loh Group Haiger, die ebenfalls in Haiger ansässige Transland Spedition sowie die Wetzlarer Unternehmen Bosch Thermotechnik, Süß Oberflächentechnik und Carl Zeiss  Sports Optics sind dem Bündnis beigetreten und setzen sich vor Ort gemeinsam für die Gewinnung von mehr Frauen in Führungspositionen ein.

Ziel ist es, die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Unternehmen und Regionen durch mehr Chancengleichheit zu erhöhen.

Ansprechpartnerin für Fragen zum Thema beim Lahn-Dill-Kreis ist Meike Menn, Tel.: 06441 407 1222, E-Mail:

Fotos
Foto 1, von links:
Isabella Hammer, Franziska Nick, Doris Süß-Schnadmann, Meike Menn und Claudia Wagner (nicht auf dem Bild: Anke Zwahlen und Alexander Lenz)

 

Foto 2
Die politischen Leitungen der Bündnisse mit Bundesministerin Dr. Kristina Schröder 

Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises
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