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Lahn-Dill-Kreis

Mehr Strom aus regenerativen Energiequellen - Lahn-Dill-Kreis startet mit neuen Stromlieferverträgen ins Jahr 2008

Presseinfo LDK 235/2007

Wetzlar/Dillenburg, 17. September 2007

Der Lahn-Dill-Kreis setzt verstärkt auf Strom aus erneuerbaren Energien. Wie der Kreisausschuss jetzt beschlossen hat, werden Schulen und weitere Liegenschaften des Kreises mit Beginn des kommenden Jahres ihren Strom von den Unternehmen LichtBlick (Hamburg) und E.ON Mitte (Kassel) beziehen. "Damit erhalten nicht nur die preisgünstigsten Angebote den Zuschlag, sondern auch Stromlieferanten mit einem großen Anteil regenerativer Energiequellen", betonte Landrat Wolfgang Schuster.

Insgesamt bezieht der Lahn-Dill-Kreis somit künftig 43 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Energien. Zum Vergleich: Im bundesdeutschen Durchschnitt sind es gerade einmal elf Prozent. Vor allem LichtBlick wird dem Lahn-Dill-Kreis Strom aus Wasserkraft, Biomasse, Sonnenenergie und Windkraft liefern. Das Energieunternehmen wird die kleinen und mittelgroßen Verbraucher unter den Kreisliegenschaften mit Strom versorgen, während E.ON Mitte die Großverbraucher beliefert. Die Lieferverträge sind zunächst auf zwei Jahre befristet, es besteht jedoch die Möglichkeit der dreimaligen Verlängerung um jeweils ein Jahr zu unveränderten Konditionen. "Das schafft eine sichere Kalkulationsgrundlage", so Schuster. Gerade vor dem Hintergrund der angekündigten Preiserhöhungen auf dem Strommarkt bewertet der Landrat die bei der Neuausschreibung erzielten Ergebnisse als sinnvollen Mix aus Wirtschaftlichkeit und ökologischer Verantwortung.

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