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Pressespiegel & Aktuelles - Archiv von Wolfgang Schuster

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Mehr Verantwortung und mehr Entscheidungsbefugnisse stärken Position der Lahn-Dill-Arbeit GmbH: Wirkungsvolleres Arbeiten der "ARGE" für die Kundinnen und Kunden möglich

Foto von links nach rechts: Angelika Berbuir (Agentur für Arbeit, Wetzlar), Wolfgang Schuster (Landrat des Lahn-Dill-Kreises), Peter Dubowy (Lahn-Dill-Arbeit GmbH), Günther Kaufmann-Ohl (Ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter des Lahn-Dill-Kreises).

Nachdem der Kreistag in seiner Sitzung am 25. September 2006 die Übernahme der Gesellschaftermehrheit der Lahn-Dill-Arbeit GmbH beschlossen hat, kam es nun unter dieser veränderten Mehrheit zu den ersten Entscheidungen in der Gesellschafterversammlung.

Die wohl vordringlichste Entscheidung betraf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lahn-Dill-Arbeit GmbH, die zurzeit noch mit einem befristeten Vertrag beim Gesellschafter Lahn-Dill-Kreis beschäftigt sind. Mit dem Beschluss des Personal-Kapazitätsplans für 2007 wurde die Zahl des Personalbedarfs für das nächste Jahr entsprechend des derzeitigen Ist-Standes mit 219 Vollzeitstellen festgelegt. Im nächsten Schritt erhielt die Lahn-Dill-Arbeit GmbH per Mehrheitsbeschluss durch die Gesellschafterversammlung die Möglichkeit, eigenes Personal einzustellen bzw. die bereits eingearbeiteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch im nächsten Jahr weiter zu beschäftigen.

Im Ausblick auf 2007 ist auf die anstehenden Umzüge in Dillenburg und Wetzlar hinzuweisen. Nach zwei Jahren der räumlichen Enge stehen zum Jahreswechsel in Dillenburg zusätzliche Räume der Zulassungs- bzw. Führerscheinstelle in der Wilhelmstraße zur Verfügung, in Wetzlar können neue Büros im Karl-Kellner-Ring bezogen werden. Geschäftsführer als auch Gesellschafter verknüpfen damit die Erwartung an die Lahn-Dill-Arbeit GmbH, noch wirkungsvoller für die Kunden arbeiten zu können.

Folgende Arbeitsschwerpunkte hat sich die Lahn-Dill-Arbeit GmbH für 2007 gesetzt:

  • Verbesserung des Betreuungsschlüssels für die unter 25jährigen
  • Verstärkung der Maßnahmen für Alleinerziehende
  • Ausweitung der Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund
  • Intensivierung der Integrationsleistungen für alle Kundinnen und Kunden

Grundsätzlich gehen die Gesellschafter davon aus, dass die Anteilsübernahme den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit sowie der Bundesagentur für Arbeit und den kommunalen Spitzenverbänden vereinbarten Prinzipien zur Weiterentwicklung der Argen entspricht. Mit der Stärkung der Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft, der Stärkung der dezentralen Verantwortung und der Trennung von Gewährleistungs- und Umsetzungsverantwortung sollen klare Entscheidungsstrukturen und eine größere Eigenständigkeit in wirtschaftlichen Entscheidungen geschaffen werden. Damit verbunden sind eine stärkere Akzentuierung und Heraushebung der kommunalen Vorstellungen bei der Weiterentwicklung der Lahn-Dill-Arbeit GmbH sowie die stärkere Nutzung vorhandener inhaltlicher Spielräume. Strittige Fragen können im operativen Prozess nach dem Mehrheitsprinzip schneller entschieden werden, wobei bestimmte Grundsatzbeschlüsse weiterhin einer einstimmigen Beschlussfassung bedürfen.

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