Pressespiegel & Aktuelles

Pressespiegel & Aktuelles - Archiv von Wolfgang Schuster

Beachten Sie bitte, dass dieser Artikel vor 2970 Tagen veröffentlicht wurde.

Thema: Informationsabend zum Thema Flüchtlinge in Haiger

Leserbrief zum Artikel der DILL – Post vom 25.02.2016

Bereits bei der Vorstellung der Gäste auf dem Podium gab es die ersten Zwischenrufe, dies setzte sich auch bei den Informationen fort. Die Zwischenrufe wurden zum Teil, für die Zuhörer – die sich sachlich informieren wollten, immer unsachlicher.

Nachdem diese Männer und Frauen -die nach der Wortwahl zu urteilen von ganz „Rechts“ kamen, unerträglich wurden, hat W. Schuster sehr bestimmt darauf hingewiesen, dass es die Nazis waren, die nach 1933, Behinderte Menschen als „lebensunwerte“ bezeichneten und sehr viele dieser Menschen von den Nazis umgebracht wurden. Und dass im 2. Weltkrieg ca. 60 Mill. Menschen den Krieg mit dem Leben bezahlen mussten. Zum Schluss sage W. Schuster noch „wir lassen uns hier die Demokratie nicht kaputt machen". Dieser Wortbeitrag von W. Schuster kam zur richtigen Zeit, das zeigte auch große Beifall der Anwesenden Bürgerinnen und Bürger, für diesen Beitrag.

Die Information war sehr sachlich und informativ. Viele Ängste konnten gemildert bzw. genommen werden.

Der Lahn-Dill-Kreis und die Stadt Haiger haben keinen Einfluss darauf, wer und wie viele Flüchtlinge zu uns kommen, wir sollten Sie mit Respekt und Menschenwürde empfangen.

Richtig ist aber auch, dass die EU die Grenzen sichern muss, wir müssen und wollen wissen, wer nach Europa und Deutschland kommt. Wir wollen und dürfen die Menschen die helfen, nicht überfordern. Die Zahl der Menschen die wir aufnehmen können ist begrenzt – wenn wir es richtigmachen wollen.

Ein echtes Einwanderungsgesetz wäre die „Richtige“ Antwort.

Fazit:

  1. Störer und Zwischenrufer waren Nazis aus dem Siegerland.
  2. Landrat fragte die Nazis, ob Sie auch etwas gegen das derzeit im Bau befindliche Wohnheim für geistig behinderte Menschen habe. Vor über 75 Jahren wurde diese Menschen von den Nazis als lebensunwert bezeichnet und ermordet.
  3. Landrat stellte fest, dass die Nazis von 1933 bis 1945 für den Tod von 60 Mio. seien. Die Ideologie der Nazis in menschenverachtend.
  4. Für seinen emotionale Wortbeitrag erhielt der Landrat starken Applaus.
  5. Daraufhin verließen die Nazis den Saal und die Veranstaltung konnte geordnet weiter geführt werden.

HL

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