Zu Gast bei Ströher in Dillenburg

Vertreter des Kreises, der IHK und des Handwerks beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Traditionsunternehmens

Teilnehmer: Wolfgang Schuster, Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann, Burghard Loewe, IHK Lahn-Dill, Manfred Weber, Handwerkskammer, Herr Albert, Geschäftsführer Ströher GmbH, Herr Waldschmidt, Betriebsleiter.

Wetzlar/Dillenburg, 20. November 2008
Die Entwicklung und die Marktchancen mittelständischer Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis sind Landrat Wolfgang Schuster und den Wirtschaftsorganisationen ein wichtiges Anliegen. Der Besuch von Firmen in der Region ist daher fester Bestandteil der Terminplanung auch in diesem Jahr. Gemeinsam mit Vizelandrat Wolfgang Hofmann, dem Wirtschaftsförderer des Kreises, Manfred Orth, dem Geschäftsführer der IHK Lahn-Dill, Burghard Loewe und dem stellvertretenden Geschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden, Manfred Weber, besuchten sie kürzlich
das Traditionsunternehmen Ströher in Dillenburg. In der geradezu persönlichen Atmosphäre des Traditionsunternehmens erfuhr die Delegation Neues und oft Unerwartetes eines ganz auf Marktnähe ausgerichteten Unternehmens.

Das Unternehmen wurde 1884 in Dillenburg  gegründet und beschäftigt derzeit rd. 240 Mitarbeiter. Im Dreischicht-Betrieb werden keramische Produkte hergestellt, die mittlerweile sowohl in Deutschland und im benachbarten europäischen Ausland als auch in Dubai und in Australien verlegt werden. Zu den wichtigsten Exportmärkten zählen neben Italien vor allem die osteuropäischen Länder.

Ströher ist spezialisiert auf extrudierte Keramik, die Dank des besonderen Produktionsverfahrens absolut frostsicher und ideal für Balkone und Terrassen geeignet ist. Ein weiteres Standbein, neben der Boden- und Objektkeramik, ist die Produktion von Fassaden-Klinkerriemchen, die in Verbindung mit Wärmedammverbundsystemen die Energieeffizienz von Häusern steigern.

In diesem Jahr hat das Unternehmen ca. 5 Mio. Euro in ein neues Werk am Standort Dillenburg investiert. In dieser neuen Produktionsanlage werden seit Sommer Flächenware und Formteile in modernster Rollenofen-Technologie produziert.

Beeindruckt war die Delegation, allen voran Landrat Schuster, jedoch nicht nur von der Leistungsfähigkeit und der strategischen Ausrichtung des Unternehmens, sondern auch vom Engagement in der Region am Standort Dillenburg. Nach Worten von Landrat Schuster ist die Firma Ströher ein weiteres und auffälliges Beispiel für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis. Mit den Firmenbesuchen soll ganz bewusst signalisiert werden, dass sowohl die großen wie die kleinen Betriebe besondere Wertschätzung genießen. Im direkten Dialog wird gefragt, an welchen Stellen Politik und Verwaltung ihr Handeln optimieren sollen, um den Unternehmen gute Perspektiven für ihre weitere Entwicklung zu bieten. Für Landrat Wolfgang Schuster ist diese Art von Bestandspflege Grundlage jeder kommunalen Wirtschaftsförderung.

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